So eine Face­book-Umfra­ge zum The­ma Wunsch­re­zept, dach­te ich mir Mit­te Okto­ber, ist bestimmt eine schi­cke Sache und för­dert den Dia­log mit ande­ren Koch­zi­vi­lis­ten. Heu­te, kaum vier Wochen und eben so vie­le „Votes” spä­ter, erschei­nen mir die­se Annah­men ein wenig ver­we­gen. Da mag man sich gar nicht vor­stel­len, wie die Wahl­be­tei­li­gung aus­ge­se­hen hät­te, wenn die zur Abstim­mung ste­hen­de Alter­na­ti­ven weni­ger bri­sant gewe­sen wären. Aber immer­hin: Das Wahl­er­geb­nis ist ein­deu­tig pro Do it yourself-Cur­ry­po­w­der ausgefallen.

Vor­ab:
a) Cur­ry­pul­ver ist dem indi­schen Masa­la nach­emp­fun­den. Masa­las sind Gewürz­mi­schun­gen für die Zube­rei­tung von Ein­topf­ge­rich­ten, die gemein­hin als Cur­ries bezeich­net werden.
b) Cur­ry­mi­schun­gen bzw. Masa­las unter­schei­den sich bei einem der­ma­ßen rie­si­gen Land von Regi­on zu Regi­on, Stadt zu Stadt, Fami­lie zu Fami­lie. Des­halb gibt´s auch kein rich­tig oder falsch, son­dern wie beim Wein nur ein schmeckt mir oder nicht.
c) Gemein­sam­keit und Secret of Suc­cess für ein herr­lich duf­ten­des Cur­ry­pul­ver scheint aber eines zu sein: Das Rös­ten der Zuta­ten, was das Gan­ze zu einem olfak­to­ri­schen Fest macht.
d) Cur­ry­blät­ter haben nix mit Cur­ry­mi­schun­gen zu tun. … —> weiterlesen